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Schnell im Web aktuell

Dennis Dahm (links) erklärt Bernd Henniges das neue WebkonzeptPREMNITZ (B.G.) Die Stadtwerke Premnitz haben gestern ihren neuen Internet-Auftritt vorgestellt. Das bekannte Blau als Grundfarbe wird nun durch warmes Orange ergänzt. Doch das war es nicht, worauf die Schöpfer aufmerksam machten. "Das ist völlig was Neues", hat Bernd Henniges, Geschäftsführer der Stadtwerke, gesagt. Natürlich wolle man sich den Nutzern kundenfreundlich präsentieren, doch sei für die Firma etwas anderes entscheidend.
Die Stadtwerke können nun selbst die Inhalte ihrer Internet-Seiten aktualisieren. "Schnell, flexibel und unkompliziert" gehe das, teilte Bernd Henniges mit. Einerseits sei die Erneuerung des Internet-Auftritts ein Bedürfnis der Verantwortlichen gewesen, andererseits war es eine Notwendigkeit. Das neue Energiewirtschaftsgesetz, das seit Juli 2005 gilt, so hat Bernd Henniges gestern erklärt, verlange, dass Kunden und Interessierte eine stattliche Reihe von Informationen, Vertragsentwürfen, Formularen - und vor allem Preisen - im Internet ansehen und abrufen können.
Weil die Stadtwerke Erdgas verkaufen, müssen sie dem Energiewirtschaftsgesetz folgen. Denn die Bundesregierung verfolgt damit ja auch das Ziel, die Strom- und Erdgasmärkte transparenter zu gestalten und damit für die Abnehmer die Preise möglichst zu senken.
Die Gestaltung des neuen Angebotes unter www.stadtwerke-premnitz.de übernahm das IBE Wodtke in Böhne. "Die Stadtwerke können blitzschnell ihre Seiten aktualisieren, ohne einen Fremdanbieter einschalten zu müssen", sagte gestern Firmenchef Hans-Jürgen Wodtke. Den Auftritt könne jemand pflegen, der keine Programmierkenntnisse besitze.
Dennis Dahm vom IBE Wodtke, der die Präsentation geschaffen hat, machte auf Schwerpunkte der Benutzerfreundlichkeit aufmerksam. Für jede Seite gebe es eine Druckversion, die sich Kunden ohne Informationsverlust zur Bildschirmansicht ausdrucken können. Eine Volltext-Suchmaschine helfe bei Bedarf den Nutzern bei der Orientierung. Doch auch die Stadtwerke selbst können wichtige Erkenntnisse gewinnen. So wird unter anderem erfasst, wer sich wann wie lange was angesehen hat. Daran lässt sich erkennen, wofür das Interesse der Kunden groß oder klein ist. Der Datenschutz bleibt dabei selbstverständlich gewahrt.
Die tägliche Webseitenpflege bei den Stadtwerken macht Melanie Meister. Sie ist Auszubildende im 3. Lehrjahr, wird nach ihrem Abschluss in die Firma übernommen und bringt viel Interesse fürs Internet mit. Den Klick zur Freigabe aller Eingaben darf aber nur Geschäftsführer Bernd Henniges selber tätigen. Es ist sehr angetan von den neuen Möglichkeiten und hat vielleicht ein klein wenig übertrieben, als er gestern sagte: "Das ist der Charme dieser neuen Gestaltung, wir können jetzt alles selber ändern."
Quelle: MAZ vom 09.02.2006 Foto: K. Rietschel


Premnitzer Stadtwerke mit neuem Internetauftritt

„Wir sorgen für Energie"

D. Dahm (wodtke media) und B. Henniges (GF Stadtwerke Premnitz)
Dennis Dahm und Bernd Henniges erläutern die neue Webseite
PREMNITZ (mko). Wer die Internetseite der Premnitzer Stadtwerke aufruft, wird seit kurzem von einer neuen Aufmachung in frischen Farben begrüßt. „Wir sorgen für Energie" ist der Leitspruch des Unternehmens, der sich wohltuend von einem blauen Untergrund abhebt. Rahmen in einem warmen Orangeton grenzen die verschiedenen Bereiche voneinander ab. „Wir hatten schon seit Mitte der neunziger Jahre eine Webseite, doch war die sehr starr, der Aktualisierungsgrad hielt sich in engen Grenzen", erläuterte Bernd Henniges, Geschäftsführer der Stadtwerke, am Mittwoch während der offiziellen Vorstellung.
Im Zuge der neuen Energiegesetzgebung wurde es notwendig, die Webseite anzupassen.
„Wir haben uns gesagt, wir machen jetzt etwas völlig neues, um damit flexibel zu sein.
Stadtwerke Premnitz füttern ihren neuen Internet-Auftritt selbst mit Daten.
Wir haben uns in der Region umgeschaut und sind auf ein kompetentes Unternehmen gestoßen, von dem wir meinen, dass es kein vergleichbares gibt", so Henniges.
Der eigentliche Knackpunkt waren die Kosten, denn auch die Stadtwerke mussten in einem gewissen Kostenrahmen bleiben. „Das vom IBE Wodtke erworbene Webmodel-System war für uns die preiswerteste Lösung, weil wir unsere Seiten selbst einrichten und die Inhalte gestalten können", begründete der Stadtwerke -Chef die Entscheidung, das Webmodul-System einzusetzen. Eine Forderung war die inhaltliche Trennung von Netzbetrieb und Versorgung, die das neue Gesetz vorsieht. Ein weiterer Grund ist die hohe Kundenfreundlichkeit, die dank des Systems erreicht wird. So können Interessenten bereits jetzt zahlreiche Formulare downloaden.
Die Verbundenheit mit der Region zeigen die Stadtwerke durch die Verlinkung mit den Seiten des Fit-Points, des Industrieparks Premnitz, der Stadt Premnitz und der Großgemeinde Milower Land. „Die Basis bildet ein Content Management System (Online-Redaktionssystem), dessen modularer Aufbau und seine einfache und freundliche Bedienoberfläche den Einstieg in die Internetpräsenz stark vereinfachen. Der Anwender benötigt für die Pflege seiner Internetseiten keine Programmierkenntnisse", so Dennis Dahm, der maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Software hatte.
IBE- Chef Hans-Jürgen betonte, dass man bestrebt sei, den im jeweiligen Unternehmen jemanden zu finden, der die Seiten aktuell hält. Bei den Stadtwerken wird diese Aufgabe die Auszubildende Melanie Meister übernehmen die in diesem Jahr ihre Ausbildung beendet und von den Stadtwerken übernommen wird. Ende Dezember ging die Seite online. Seitdem wurden fast 380 Besucher gezählt, über 2800 Seiten wurden aufgerufen.
Quelle: PreußenSpiegel vom 12.02.2006 Foto: mko


Internet-Auftritt durch Gesetzes-Zwang

Die Stadtwerke Premnitz erneuerten ihre Internet-Seite, weil ein neues Gesetz es so will

Bernd Henniges und Hans-Jürgen Wodtke
Gute Lösung gefunden: Bernd Henniges (li.) lässt sich von Hans-Jürgen Wodtke den neuen Internet-Auftritt der Stadtwerke zeigen. Das Unternehmen wurde per Gesetz zu dieser neuen Lösung gezwungen.
PREMNITZ (rik). „Das muss man sich mal vorstellen: Das alte Energiewirtschaftsgesetz hatte 18 Paragrafen. Das neue, mit dem wir seit Mitte 2005 arbeiten müssen, hat 116 Paragrafen. Und da sind die Verordnungen und Bestimmungen noch gar nicht mit dabei", stöhnt Bernd Henniges, Geschäftsführer der Stadtwerke Premnitz. Dieses neue Gesetz, das mehr Transparenz bei den Energieversorgern schaffen soll, bringt diesen erst einmal Mehrarbeit. Unter anderem verlangt das Gesetz zwingend, alle Veröffentlichungen und Kontaktmöglichkeiten ins Internet zu stellen. Nun hatten die Stadtwerke zwar bereits seit Jahren ihren eigenen Auftritt im Internet: „Diese Seite, die von einem fremden Anbieter aufgebaut und gepflegt wurde, war jedoch zu starr, zu unflexibel", so Henniges. Eine neue Lösung musste her. Gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Wodtke wurde sie gefunden: „Unser neuer Auftritt ist viel flexibler, attraktiver und auch einfacher von uns selbst zu pflegen", meint der Stadtwerke-Chef. Diese Pflege hat Melanie Meister, noch Azubi im Unternehmen, übernommen: „Sie hat die Internetseite weitgehend allein aufgebaut. Ich gebe nur noch das letzte Okay", lobt Bernd Henniges die Leistung seiner Mitarbeiterin. Entstanden ist so eine Seite, die fast alle wesentlichen Informationen über die Stadtwerke und ihre Angebote beinhaltet: Preise, Ansprechpartner, Verbreitung, die nötigen Formulare und noch vieles mehr.Natürlich, das weiß auch Bernd Henniges, wird der „normale" Kunde weiterhin den direkten Kontakt zu „seinen" Stadtwerken suchen: „Diese Internet-Lösung wurde aber nun einmal vom Gesetz so gefordert, also haben wir sie so umfassend und kundengerecht wie möglich gestaltet." Ansonsten bleibt alles bei den Stadtwerken wie gehabt:„Mit dieser Lösung sind wir hoch zufrieden: Sie ist top-aktuell, taggenau und entspricht genau den Anforderungen", schätzt Geschäftsführer Bernd Henniges ein.
Quelle: BRAWO vom 12.02.2006 Foto: Nagel


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