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Nach statistischen Angaben sind aktuell etwa 88 Prozent der Fläche der Bundesrepublik Deutschland mit DSL Versorgt. Eine beachtliche Zahl, so scheint es. Doch andere Staaten in Nord- und Nordosteuropa sind da noch weiter.
Umso wichtiger ist für den Standort Deutschland die Bekenntnis von Politik und Kommunikationswirtschaft die 100prozentige Breitbandversorgung so weit als möglich anzustreben. Dann aber mit Sicherheit nicht überall „per Draht“ sondern auch über Funklösungen.
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Pressekonferenz am 8. Juni 2011 bei wodtke media. Rene Wernitz BRAWO, Andreas Böhm Poldi electronic, Norbert Heise Wirtschaftsamtsleiter Rathenow, Norbert Stein MAZ, Peter Frille PreußenSpiegel und Hans- Jürgen Wodtke wodtke media (v.l.) Foto: wodtke media |
Die Rathenower Stadtverwaltung hat im vergangenen Jahr ein für die Stadt und die dazugehörenden Ortsteile wichtigen Schritt in Richtung 100 Prozent Breitbandvollversorgung initiiert. Ohne dieses Engagement hätte das team von wodtke media an ihrem Bürostandort heute noch keine DSL- Anbindung.
Ein Riesengewinn für die Agentur, wenn Mitarbeiter und Geschäftsleitung auch recht lange warten mussten und wohl zu den Letzten im Realisierungsgebiet zählten.
Doch an einigen Stellen im Stadtgebiet gibt es nach weiterhin Probleme mit der begehrten Breitbandanbindung. Über diese Probleme, aber auch über das bereits erfolgreich Umgesetzte haben der Wirtschaftsamtsleiter der Stadt Rathenow, Norbert Heise und Andreas Böhm, Mitinhaber der Poldi electronic in einem Pressegespräch berichtet. Ergänzend hierzu ließ Hans- Jürgen Wodtke von wodtke media den eigenen langen Weg zum schnellen DSL-Zugang noch einmal Revue passieren.
Ausbau in Rathenow vollendet
Hans Jürgen Wodtke ist zufrieden, auch wenn es lange gedauert hat. Seine Firma Wodtke-Media wird seit einigen Wochen mit schnellem Internet versorgt. Damit ist auch im etwas entlegenen Wilhelminenhof des Rathenower Ortsteils Böhne das schnelle Internet angekommen.
„Die Versorgung mit DSL ist für uns ein Riesengewinn“, sagt Geschäftsführer Wodtke. Weil nun die schnelle Verbindung auch gut funktioniert, ist für ihn die lange Zeit des Wartens und zusätzlicher Arbeitsaufwendungen vorbei. Auch, dass zum Schluss der Wilhelminenhofer Anschluss doch noch ein paar Wochen länger dauerte, als noch zum Jahresende 2010 versprochen, ist für ihn kein Thema mehr. „Wir sind dran und das ist das Entscheidende“, so sagte Wodtke am Dienstag bei einem Pressegespräch zu Norbert Heise, dem Wirtschaftsamtsleiter der Stadt Rathenow, und zu Andreas Böhm, Mitinhaber der Telekommunikationsfirma Poldi.
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| Wirtschaftsamtsleiter Norbert Heise erläutert den organisatorischen Ablauf des städtischen DSL- Ausbaus. Foto wotke media |
Im Jahre 1995 habe die Firma begonnen, sich mit dem Internet zu beschäftigen. Seit 2000 habe man sich um DSL bemüht, blickte Wodtke zurück. Der jetzt erfolgte DSL-Anschluss ist für seine Firma lebenswichtig für die Zukunft. Damit ist bei Wodtke-Media nun die Zeit vorbei, in der Mitarbeiter Dennis Dahms USB-Sticks mit nach Berlin nehmen musste, um Daten dort über eine schnellere Internetverbindung zu versenden.
„DSL bedeutet Wirtschaftsförderung“, bringt es Norbert Heise auf einen knappen Nenner. Vor zwei Jahren hat man in der Stadtverwaltung begonnen, die notwendigen Schritte einzuleiten, um das gesamte Stadtgebiet und alle Ortsteile mit DSL versorgen zu können. Die wichtige Infrastrukturmaßnahme wurde ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt die Deutsche Telekom. Zur Schließung der Wirtschaftlichkeitslücke steuerte die Stadt insgesamt 300 000 Euro bei, rund zwei Drittel davon sind Fördermittel. Die Erschließungsarbeiten sind nunmehr abgeschlossen. Die Telekom hat damit einen weiteren Teil ihres DSL- Breitbandnetzes in Betrieb genommen.
Auch die Anwohner in Rathenow-Nord und West haben jetzt die Möglichkeit einen DSL- Anschluss mit einer Geschwindigkeit von bis zu 16 Mbit/Sekunde einzurichten. In den Stadtteilen Rathenow-Süd mit den Gewerbegebieten Grünauer Fenn und Heidefeld, in den Ortsteilen Semlin, Böhne, Grütz, Steckelsdorf und Göttlin sowie in Rathenow-Ost wurde das Netz bereits Ende vergangenen Jahres beziehungsweise Ende Februar 2011 in Betrieb genommen. Über 550 gewerbliche oder private Kunden wurden in den letzten Monaten neu an das DSL angeschlossen.
Insgesamt wurden rund fünf Kilometer Glasfaserkabel neu verlegt und für die Installierung der neuen DSL-Technik zwölf neue Multifunktionsgehäuse aufgestellt und an die Stromversorgung angeschlossen. (Von Norbert Stein)
Quelle: Maz vom 10.Juni 2011
Rathenow (rez) – Was seinen Internetanschluss betrifft, wähnte sich Hans-Jürgen Wodtke einst als einer der bestausgestatteten Unternehmer der Region. Via ISDN gelangte er von Böhne aus ins WorldWideWeb. Andere wählten Modems. Das war vor etwa 15 Jahren Damals wurde die Geduld der Nutzer oft auf eine harte Probe gestellt.
Der Seitenaufbau dauerte seine Zeit, nicht selten brach urplötzlich die Verbindung ab. Die Entwicklung der Datenübertragung schritt rasant voran. Doch der Internetdienstleister Wodtke-Media und ganz Rathenow liefen Gefahr, von der Entwicklung abgekoppelt zu bleiben - ein weißer Fleck auf der DSL-Landkarte. Seit 16. Mai ist der Unternehmer zufrieden. Seit diesem Tag steht seine schnelle Telekom-DSL-Leitung von bis zu 16 Megabits pro Sekunde.
Um seiner Freude darüber Ausdruck zu verleihen, lud er am Mittwoch Pressevertreter, Wirtschaftsamtsleiter Norbert Heise und den lokalen Telekom-Servicepartner Andreas Böhm (Poldi Electronic) zu sich, zum idyllisch, aber abgelegenen Böhner Wilhelminenhof ein. Heise betonte, dass es Zufall sei, dass der Termin mit einer aktuellen DSL-Botschaft der Deutschen Telekom zusammenfiel.
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Wie fix der Seitenaufbau nun funktioniert, zeigten Wodtke und sein Mitarbeiter Dennis Dahm (re.) Wirtschaftsamtsleiter Norbert Heise (2.v.li.) und Telekom-Servicepartner Andreas Böhm. Foto: Wernitz |
Am Mittwoch verkündete der Konzern, dass nunmehr rund 1.000 weitere Haushalte ab sofort „schnelleres Internet“ nutzen könnten. „Die umfangreichen Arbeiten - Planung, Bestellung und Montage - wurden jetzt abgeschlossen. Die Anwohner in Rathenow-Nord und -West haben jetzt die Möglichkeit, einen DSL-Anschluss mit Bandbreiten von bis zu 16 MBit/s zu beauftragen“. Laut Norbert Heise könne nun faktisch ganz Rathenow ans DSL-Netz. Per Vertrag sicherte sich die Telekom eine Drei-Prozent-Klausel, wonach es hier und da auch passieren kann, dass Datenübertragung nicht funktioniert. Wie Andreas Böhm aber versicherte, werde überall nach Lösungen gesucht. Laut seinen Angaben, habe man zum gegenwärtigen Zeitpunkt etwa 550 Anschlüsse hergestellt. Böhm habe mit etwa 1.500 gerechnet.
In einer 2009 erfolgten Marktanalyse der Stadtverwaltung hatten mehr als 700 Rathenower ihr Interesse am Telekom-DSL-Anschluss bekundet. Offenbar hängen etliche Internetnutzer bei Mobilfunk-Anbietern fest, bei denen der Zugang zum Netz über einen Stick am Rechner erfolgt. Böhm rät, keine Zweitverträge abzuschließen. Wer einen Telekom-Stick besitzt, habe bei Poldi-Electronic gute Chancen, den bestehenden Vertrag zu ändern. Wie der Wirtschaftsamtsleiter indes frohlockt, könnten nun alle Unternehmen ans DSL-Netz gehen. Auch das Technologie- und Gründerzentrum, das Heise in Zweitfunktion als Geschäftsführer leitet, sind jetzt neue Zeiten angebrochen.
Das TGZ, das bisher eine Auslastung von nur 50 bis 60 Prozent erreichte, habe Dank DSL die Quote auf aktuell 76 Prozent steigern können. Ohne schnelles Internet wären die neuen Mietverträge nicht zustande gekommen, so Heise. Optimistisch zeigt er sich auch, was noch höhere Datenübertragungsraten für die Zukunft betrifft. Denn eine Aufrüstung auf VDSL mit Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s seien im Telekomnetz jederzeit möglich.
Heise hoffte, dass die Optikstadt Rathenow noch 2011 eine Art Pilotkommune für diesbezügliches Engagement der Deutschen Telekom werden könnte. Daraus wurde allerdings nicht. Schriftlich hat er aber die Auskunft, dass die Stadt in Sachen VDSL-Installation auf die „Priorität 1“ gesetzt sei. Die Web- und Multimediaagentur von Hans-Jürgen Wodtke (li.) verfügt sei Mai 2011 auch über einen DSL-Anschluss. Das hatte der Unternehmer über viele Jahre herbei gesehnt.
Quelle: BRAWO vom 12.Juni 2011
Rathenow (fep). Die DSL-Breitbandversorgung wird immer mehr zu einem wichtigen Standortfaktor für Gewerbetreibende. Das erkannten auch die Rathenower Stadtoberen, suchten nach Möglichkeiten und fanden diese zusammen mit der Telekom. „Wenn wir nicht selbst an die Schnur gegangen wären, hätten wir noch ewig auf das
schnelle Internet gewartet“, erzählt Norbert Heise, Leiter des Amtes für Wirtschaft und Finanzen der Stadtverwaltung Rathenow. Und so wurde gemeinsam mit dem Telefonriesen 2009 begonnen, das DSL- Breitbandnetz auszubauen.
„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der Telekom eine zukunftsfähige Lösung gefunden haben“, erklärt Ronald Seeger, Bürgermeister der Stadt Rathenow. „Dieser Schritt ist für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in unserer Region wichtig. Auch profitieren die ansässigen Unternehmen von diesem Standortvorteil, denn Breitbandverbindungen sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.“
Dieser Tage gab es eine weitere gute Nachricht aus dem Hause Telekom. Das Unternehmen hat die Planung, Bestellung und Montag für einen weiteren Teil ihres DSL-Breitbandnetzes abgeschlossen und in Betrieb genommen. Die Anwohner in Rathenow-Nord und -West haben jetzt die Möglichkeit, einen DSL-Anschluss mit Bandbreiten von bis zu 16 Mega-Bit pro Sekunde zu beantragen.
Auch für Hans-Jürgen Wodtke erfüllte sich der langersehnte Wunsch auf schnelles Internet. „Die Stadtverwaltung hat im vergangenen Jahr einen für die Stadt und die dazugehörigen Ortsteile wichtigen Schritt in Richtung 100 Prozent Breitbandvollversorgung initiiert. Ohne dieses Engagement hätten wir heute an unserem Standort noch keine DSL-Anbindung“, freut sich der Böhner abschließend.
Quelle: PreußenSpiegel vom 15.Juni 2011
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